Wiener Stadthallenbad

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Project Description
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Man betritt das Stadthallenbad durch das Eingangsfoyer, dieses bildet eine Verteilerzone, welche die Zugänglichkeit zu den unterschiedlichen Sektionen ersichtlich und schwellenlos möglich macht. Vom Eingangsfoyer aus fällt das Licht bis in die Garderoben im Untergeschoß, so wird der gesamte Garderobenbereich mit Tageslicht versorgt.

Im gesamten Bad stellen Sichtbezüge die Kommunikation zwischen Innen und Außen her.

Ein durchgehendes Gestaltungsprinzip ist die auch die Sichtbarmachung aller technischen Gebäudeteile unter Beibehaltung größtmöglicher Funktionalität auf engstem Raum

Die Stahlkonstruktion entwickelt einen großzügigen Raum für Schwimmhalle und Tribüne, die Dachkonstruktion steigt in Stufen von Norden und von Westen her zu den Sprungtürmen hin an.

Zusätzliche Transparenz und Lichtführung wird durch eine die Konstruktion umschließende filigrane Glas-Fassade erzielt.

In der großen Schwimmhalle erfolgten sowohl die wasserhydraulischen Installationen inklusive Verteilnetz und Zirkulation, als auch die Lüftungsanlage und die elektrotechnischen Installationen nach neuestem Stand der Technik. Die Zuluft über einen Ansaugturm vom Garten aus und weiter über eine Zwischendecke zu den Klimageräten im Keller geführt. Die Fortluft, die aus dem Gebäude abgesaugt wird, wird von diesen Geräten wieder in den Zwischenboden und an der gegenüberliegenden Ecke des Gebäudes über einen Abluftturm ausgeblasen. Durch einen Seilzug im Inneren der Rohre kann der Kopf des Reinigungsgerätes vor und zurück bewegt werden und ersetzt somit eine manuelle Reinigung.

Die Becken sind mit umlaufenden Überlaufrinnen versehen, die Wasseroberfläche und umliegende Fußbodenoberkante bilden jeweils eine Ebene.

Die Absprungsockel der Becken und die Sprungturm-Anlage entsprechen den FINA-Regeln (Fédération Internationale de Natation), es besteht die Möglichkeit für Synchronspringen, indem der bestehende 3-Meter-Turm mit einer weiteren Plattform versehen wurde und somit eine Positionierung der zwei 1-Meter-Sprungbretter nebeneinander stattfinden kann.

Auch für den Spitzensportbetrieb gibt das Bad den nötigen Raum, die Infrastruktur und das professionelle Ambiente. Die Sprungturmanlage sowie die sonstigen Wassersporteinrichtungen sind nach Anpassung an die FINA-Regeln wettbewerbstauglich.

Für die barrierefreie Erschließung des Gebäudes sind neben zwei Liftanlagen und den speziellen Vorkehrungen in den Schwimmhallen zusätzlich entsprechende Duschen, WC Anlagen und Garderoben zur Verfügung gestellt. Die Zugänglichkeit und Nutzung des Bades sind daher ohne Einschränkungen gegeben, was das Stadthallenbad auch für Paralympics geeignet macht.

Das Stadthallenbad präsentiert sich in einem homogenen Erscheinungsbild, es verleiht durch seine Optimierungen und Erschließungen neuzeitliche Perspektiven und Ausblicke.

The visitors enter the Stadthallenbad through the main entrance, the following foyer has the
function to guarantee the accessibility to the different sections obviously and edgeless.
Through this foyer the light falls directly to the basement storey, so the whole wardrobe area
is supplied with daylight.
In the whole building there is a sight-connection between the inside and the outside, this
creates a communication between the building and it’s surrounding.
The visualisation of all structural parts of the building with keeping the highest possible
functionality within the most narrow rooms, is a continuous formal principle.
The steel structure develops a wide room for the indoor swimming pool and the spectators
terrace, the roof-construction goes up in stairs from North and West to the diving towers. A
filigree glass-facade surrounds the construction and brings in additional transparency and
daylight.
In the main indoor swimming hall the water-hydraulic installations (including distribution grid
and circulation), the ventilating system and the electro technical Installation are on the
highest state of art. Additional air comes in from the garden through an inlet-tower and is
conducted through the sub ceiling to the air conditioning unit in the basement. The outgoing
air that is sucked out of the building, is blown out through an extracted-air-tower in the
opposite corner of the building.
The indoor pools are provided with overflow gutters, the water surface is on one level with
the surrounding floor’s top edge.
The jump-pedestals and the diving towers are in conformity with the FINA-regulations
(Fédération Internationale de Natation), as the 3-meter-tower has an additional platform, it is
possible to position two 1-meter-springboards next to each other.
The Stadthallenbad is also suitable for top-class-sport because of the infrastructure and the
professional ambience.
The accessibility for people with disabilities is provided through two elevators, special
facilities inside the indoor swimming hall, corresponding shower- and toilet-rooms, as well as
special wardrobes. The accessibility and utilization of the Stadthallenbad is guaranteed
without any barriers, because of that the indoor swimming hall is also suitable for
Paralympics.
The Stadthallenbad shows a homogeneous appearance, through it’s optimization and
development contemporary perspectives and views are manifested.



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