Rendlbahn | Cable Car Station

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Project Description
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the second cable care station in st. anton marks an infrastructural highlight in conjunction with the first basis terminal; rendlbahn and galzigbahn are integrated into the village center, both skiing areas of the valley are now directly accessible from the village center. and thus reduce the traffic amount and create identity for the village. the lower level hosts the bus – and taxi traffic, the upper level exclusively is for pedestrians.

Client: Arlberger Bergbahnen AG

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Die Rendlbahn erschließt die zweite Talseite so, dass sie in die Nähe der Galzigbahn, Richtung Ortszentrum, gelegt wird – diese Maßnahme trägt unter anderem zu einer

weiteren Verkehrsberuhigung des Ortes bei.

Die Einbindung der erforderlichen Gebäudehöhe und Form in die Umgebung sowie das funktionale Programm zwischen einerseits Liftbetrieb und andererseits dem öffentlichen Verkehr, und darüber hinaus das kreuzungsfreie Zusammenbinden aller fußläufigen Relationen, waren zentrale Überlegungen punkto der raumplanerischen Integration in das Ortsbild.

Die Station funktioniert auf zwei Etagen:

Auf der unteren Ebene ist der ruhende und fließende öffentliche Busverkehr organisiert, genauso wie der Taxi- und Hotelbusverkehr.

Die obere Ebene ist ausschließlich dem Fußgängerverkehr sowie der Überquerung des Terminals vorbehalten. Weiters ist hier Ein- und Ausstieg zur neuen Rendlbahn kreuzungsfrei gesichert.

Die Vertikalverbindung zwischen Terminal (Straße) und oberer Ebene ist mittels einer großzügigen Außen- sowie zwei Rolltreppen bewerkstelligt.

Technische Daten

seilbahntechnische Anlage   Leitner Ropeways

Einseilumlaufbahn

Kapazität                                 1600 Personen / h

Seehöhe Talstation                               + 1315 m

Seehöhe Bergstation                           + 2060 m

Busterminal für Nah- und Fernverbindung Hotelbus- und Taxistellplätze

Fußgängerbrücke                  Spannweite 70m

Technische, architektonische  Beschreibung

Die Form des Bauwerks Talstation setzt sich aus der Ein- und Ausstiegshalle inklusive Kontrollraum, sowie den dem Ort zugewandeten Kassenräumlichkeiten zusammen. Eine verbindende, homogene Dachform, welche auch den notwendigen Schutz vor den Kassen bietet, endet in einer Linie – ankommend mit der Bahn und zieht sich in einer Kurve bis zum Terminal.

Im Bereich des Terminals sind WC- Anlagen für Damen und Herren, sowie notwendige Lager- und Manipulationsräume für den Materialtransport angeordnet.

In der Durchfahrt unterhalb des Terminals befinden sich Freiflächen für Serviceeinrichtungen der Gemeinde St. Anton.

Die Rendlbahn bildet den Schlussstein des mit der Galzigbahn begonnenen Konzeptes, die Talstationen in den Ortskern einzubinden und somit unnötigen Verkehr zu vermeiden und die Zentrumsbildung zu ermöglichen.



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