Solar Skeleton

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Project Description
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one family house with furniture laboratory
Location: Mieders, Stubaital, Tyrol, Austria
Client: private person
Finished: 1996
Services: overall planning, project design / draft, construction planning, surveillance of the building process, interior design and construction
Description: Solar Skeleton is a very open and transparent house with big terrace and glass façade; only the western side is closed because of the noisy main road along the property. There are just three closed units in this open space, the sleeping rooms in the upper level. The living- and dining area in the ground floor has floating archive elements made from metal which are flexible and can split the room. Passive usage of sun energy through a black, absorbing wall guarantees low energy usage.

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Privathaus mit Möbellabor; Tirol
Das Grundstück liegt auf einem Sonnenplateau, dessen abfallendes keilförmiges Gelände keine herkömmliche Bebauung zulässt.
Anpassung an die Gegebenheiten – Bundesstrasse, Sonnenplateau, Tiroler Bergwelt.
Süd- und Ostseite des Hauses bleiben mit großen Glaselementen transparent – umgebende Landschaft läuft ungehindert ins Innere.
Richtung Westen wurde das Haus der Bundesstrasse abgewandt, größtmögliche Abgeschlossenheit garantiert Lärmschutz.
Höchste Wohnqualität – flutendes Tageslicht, offener Wohn- und Essbereich – schwebende Archivelemente aus Metall können den Raum teilen. Einzig drei abgeschlossene Einheiten schweben wie Kokons im freien Raum.
Im Untergeschoß das Möbellabor. Arbeiten und Wohnen unter einem Dach.
Sämtliche Anforderungen des Wohnens und Arbeitens wurden offen miteinander verknüpft, das Haus dynamisch in die Umgebung integriert.
Die passive Nutzung der Sonnenenergie mittels einer schwarzen Absorberwand gewährleistet niedrigsten Energieverbrauch.

ODER

Ein Sonnenplateau – ein Einfamilienhaus – ein Möbellabor.

Richtung Osten fällt der Blick auf den Hausberg – sanfte Waldhänge strecken sich grauen Geröllhalden entgegen – eine steile, steinerne Bergspitze ragt mit dem Gipfelkreuz empor – die Serles. Langsam klettert die Sonne über ihr Joch, um schließlich das ganze Tal zu erhellen, sie wandert vorbei an Wasserfällen und Almen, bis schließlich zu den Eismassen des Stubaier Gletschers im Süden. Blicke, Ausblicke, Fernblicke die nicht verwehrt werden dürfen. Dem Grundstück entlang verläuft eine Bundesstrasse – der Gestank und der Lärm der Autos müssen jedoch ausgeblendet werden. Süd- und Ostseite des Hauses bleiben mit großen Glaselementen transparent. Richtung Westen – größtmögliche Abgeschlossenheit. Innen: kein Gestank, kein Lärm, flutendes Tageslicht, passive Nutzung der Sonnenenergie. Das Haus – offener Wohn- und Essbereich – schwebende Archivelemente aus Metall können, dürfen, müssen den Raum teilen oder auch nicht. Einzig drei abgeschlossene Räume in schweben wie Kokons im freien Raum. Im Untergeschoß das Möbellabor. Arbeiten und Wohnen unter einem Dach.

Wie einen Fremdling begrüßen die Dorfbewohner das neue Haus, Einsichtigkeit, viel Glas, Stahl und Beton stoßen auf Skepsis, denn gar ungewöhnlich prangt das Haus am Rande des Dorfes und gleicht gar nicht den kleinen Tiroler Bauernhäuschen. Doch mit der Zeit gewöhnen sie sich an den Fremdling, beginnen ihn zu schätzen, denn viel mehr Licht durchdringt die Räume, die Blicke hinaus in die Bergwelt, die angenehme Wärme der Sonnenstrahlen auf dem Gesicht, die niedrigen Energiekosten ermöglicht durch eine schwarze Absorberwand. So wird das Haus mit seinen nackten Materialien doch noch Teil der Umgebung, Teil der Natur und die Natur ständiger Bewohner des Hauses. Die erst noch geflüsterte Zustimmung verwandelt sich, heute steht in diesem Ort mehr als ein Haus -



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