Solar Mount

——————————————————————————–
Project Description
——————————————————————————–

Private house in Vienna | Hanghaus in Wien
2003
Steel-, wood,- and glass construction with prefabricated units
Coming from the street which is on the level of the roof terrace, the way to the house is optional throughout a bridge – ramp to the gallery of the living room or along the 60 step stairway down to the entrance into the lowest level, which is

10 meters deeper than the street level. The further way throughout the building inside comes along the upper levels over a central stairway which connects five levels included the roof terrace. This way through the cubic building is an experience: based on the unusual course of the stairways and the constant transparency
there are always new views, views into the light and open spaces with their unconventional materiality. Their effect is harmonic and extravagant at the same time. Views throughout all the levels and their connected outer spaces in different sizes.
The gallery of the two storey high living room is open up to the roof terrace. Under the terrace there is the dining kitchen with balcony, underneath there is the sleeping room and an open bathroom. In the basic level is an office, entrance space and supporting rooms.
The steel construction in the inside is visible, black painted, that makes hard edges and divides the other materials, without dominating them. So the linear steel beams and girders makes frames for the floors, walls and ceilings in wood, stone and glass. The goal was, like in all our houses to compose a symbiotic flair together with the surrounding landscape and nature.

——————————————————————————–

Hanghaus in Wien

Solar Mount

Georg Driendl, Wien

Steile Hänge stellen als Bauplatz seit jeher eine besondere Herausforderung für Architekten dar, so auch dieses Hanggrundstück in Wien. Georg Driendl nahm die Herausforderung an und entwarf in dem ihm eigenen Stil ein großzügiges Einfamilienhaus – auch wenn dieser profane Begriff hier nicht recht passen möchte. Nach außen gibt sich das vom Architekten „Solar Mount“ genannte Gebäude nicht ganz so unkonventionell wie Driendls zuvor vorgestellte, skulpturale „Solar Tube“, doch spätestens an der Materialwahl im Inneren wird die Verwandtschaft der beiden Häuser deutlich.

Von der auf Höhe der Dachterrasse gelegenen Straße kommend, führt der Weg wahlweise über eine Rampe auf die Galerie des Wohnraums oder über eine steilere Treppe 60 Stufen nach unten zum seitlichen Eingang des Untergeschosses, das zehn Meter tiefer als Straßenniveau liegt. Der weitere Weg durch das Gebäude führt über die in den oberen Ebenen zentral angeordnete Treppe, die fünf Wohnebenen sowie die Dachterrasse als Splitlevels verbindet. Schon dieser Weg durch den kubischen Bau wird zum Erlebnis: aufgrund des unregelmäßigen Verlaufs der Treppenläufe und der konstanten Transparenz ergeben sich immer wieder neue Einblicke, Durchblicke und Ausblicke; Einblicke in die hellen, offenen Räume, die mit ihrer bis ins Detail durchdachten unkonventionellen Materialität extravagant und harmonisch zugleich wirken, Durchblicke zu den in allen Ebenen anschließenden Freibereichen unterschiedlicher Größe, in die die Innenräume dank großzügiger Verglasung der Fassaden nahtlos übergehen und Ausblicke in und über die weitläufige Landschaft.

Von der Galerie des straßenseitig angeordneten zweigeschossigen Wohnraums gelangt man auf die Dachterrasse. Unter dieser befindet sich die Essküche mit Balkon, darunter der Schlafraum mit vorgelagerter Terrasse und einem zum Treppenraum offenen Bad. Im Untergeschoss fand neben Büro- und Technikräumen ein Schwimmbad Platz. Die Möglichkeit, einen Aufzug nachzurüsten macht das Haus trotz Extremsituation rollstuhltauglich.

Das tragende Stahlskelett blieb im Inneren weitgehend sichtbar. Schwarz gestrichen, setzt es sich deutlich von den wenigen übrigen Materialien ab, ohne jedoch zu dominieren. Vielmehr rahmen die linienartig erscheinenden Stahlstützen und –träger die flächigen Wände, Böden und Decken aus Holz, Stein und Glas. Ziel des Architekten war es, wie bei seinen anderen Wohnhäusern ein „symbiotisches Gesamtbild“ zu komponieren, das auch die umgebende Natur und Landschaft in die Innenräume integriert.



Comments are closed.