Schatzkammer

Konzept

Initiative
Schätze wollen gesehen, aber auch bewahrt werden
Architektur
zeitloser und klarer Umgang mit historischer Substanz
Technologie
hochmodern und funktionell

Solution

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Mit der Freilegung des einzigartigen barocken Baudenkmals, der Sala Terrena, waren driendl*architects 2005 erstmalig für das Stift Klosterneuburg tätig.
Der zeitlose und klare Umgang mit der Substanz im jeweiligen Kontext gewährleistet einen freien Blick auf die eigentlichen Inhalte - auf Exponate, sowie Räumlichkeiten – und stellt sie in den Mittelpunkt.

Da die Schatzkammer des Stifts umgesiedelt und neu aufgestellt werden soll, müssen die dafür vorgesehenen Räumlichkeiten im barocken Teil adaptiert, etwa 150 kostbare Exponate arrangiert, sowie Vitrinen geplant werden.

Design

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In vier Ausstellungsräumen werden die einzigartigen Exponate der Sammlung in 20 Vitrinen ausgestellt.
Die zurückhaltende Inszenierung der gläsernen Vitrinen resultiert in ungehinderten Blickbezügen zu den Exponaten, welche innerhalb direkt beleuchtet werden. Der brünierte Edelstahl der Podeste, die aus glasperlgestrahltem Edelstahl hergestellten Innenaufbauten und der elegante, dunkle Schieferboden kreieren eine angenehme Atmosphäre, einen ruhigen Rahmen für die Ausstellungsstücke und rückt sie ins Zentrum der Aufmerksamkeit.

Immer tiefer werden die Besucher*innen in die Geheimnisse des Stifts eingeweiht. Die barocken Schatzkammerschränke mit ihren geöffneten Türen zeigen einige der wichtigsten Exponate, genau dort, wo sie schon über die Jahrhunderte aufbewahrt wurden. In der Mitte des vierten Raumes befindet sich eine freistehende Vitrine – sie präsentiert den historischen Erzherzogshut, das einzigartige Herzstück der Ausstellung.

Info

Kategorie Museum/Ausstellung, Denkmalschutz
Ort Klosterneuburg
Auftraggeber Stift Klosterneuburg
Zeitraum 2010–2011
Art Wettbewerb, 1.Preis
Status realisiert
Technik

Konstruktion Ausstellungsvitrinen: barth Innenausbau KG

Copyright driendl*architects ZT GmbH
Bilder Milli Kaufmann, James Morris

Medien